30 Kilometer – 49 Stunden – 13 Pfadfinder

Am ersten Novemberwochenende sind wir als Pfadfinder in den Spreewald gefahren, um in den goldenen Herbst zu hajken. Da wir uns am Freitag erst mittags in Tegel getroffen haben sind wir am Ersten Abend durch den dunklen Wald zu unserem ersten Übernachtungsplatz gewandert. Hausnummer 100 war das Ziel – einfach zu merken für uns 100er. Schnell bauten wir zwei Biwaks auf und kochten ein leckeres Abendessen. Dank eines leerstehenden Gemeindehauses hatten wir fließend Wasser und eine Toilette neben unserem Biwakplatz im Pfarrgarten – luxus! Am nächsten Morgen weckten uns (…nicht die Kirchenglocken, das würde episch klingen, sondern) die Grizzlys. derflo hatte schon ein Frühstücksfeuerchen angemacht. „Leben am Limit“ hieß die Ration Müsli, die jedem zugeteilt wurde.

Durch den malerischen Wald, über einen Aussichtsturm, vorbei an schönen Seen (siehe Bilder), erreichten wir dieses Mal im Hellen unseren Übernachtungsplatz. Auf einem Reiterhof konnten wir wieder die Wasserflaschen auffüllen, eine zweite Toilette benutzen (Luxus²) und auf einer leeren Koppel unsere Biwaks aufschlagen. Unser Nachbar am zweiten Platz lieh uns seine gigantische Feuerschale aus und wir genossen die Gemeinschaft mit Spielen, Musik und Theater am glühend, heißem Feuer. Dank unseren Wärmflaschen im Schlafsack hat niemand gefroren. Sonntags liefen wir zügig zum Zug und gönnten uns auf dem Rückweg noch jeder ein Brötchen beim Bäcker. So war das „Leben am Limit“ doch ganz nice.

Schön dass ihr alle mitgemacht habt! Wir freuen uns schon auf die nächste Aktion mit euch!

–  Eure Pfadfinderleiter –

Falls der Pfarrer, der Reiterhof oder unser Nachbar das liest:

Herzlichen Dank für eure Gastfreundschaft!

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